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Stadt ohne Land am Fluß

800 Jahre europäische Kleinstadt Lauenburg

Wichmann von Meding

Große politische Entscheidungen fielen nie in Lauenburg, obwohl es bis 1356 kurfürstliche Residenz war. Aber sie wirkten sich aus. Die erste Geschichte der Elbstadt, ausgestattet mit Bildern und Tabellen, schildert aus weit verstreuten Akten vor allem das Gemeinwesen: ohne Umland, gefährdet zwischen Berg und Fluß, dazu noch politisch zerrissen, orientierte es sich weiträumig, kaufmännisch, Schiffahrt treibend, kleinindustriell. Welche Steuern man zahlte, wie die Häuser baute und einrichtete, arbeitete und feierte, was die Bewohner erlitten, Familien- und Rechtsverhältnisse, Sprache, Nachbarschaftsprobleme und vieles mehr, wird ausgebreitet. Nicht zuletzt kommen die kritische Sonderposition im Hitlerreich und moderne Fehlentwicklungen zur Sprache.
Aus dem Inhalt: Das Eigentümliche des Orts und seine Geschichte – Die einzelnen, bis 1876 voneinander unabhängigen Gemeinden – Die Kirche als einendes Band – Handel und Wandel, Dampf und Diesel, Hinz und Kunz, Kind und Kegel – Bauten und Menschen.