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Öffentliche Kulturförderung in Deutschland und den USA

Ein Vergleich vor dem Hintergrund leistungsstaatlicher und gewährleistungsstaatlicher Modelle

Krista Schölzig

Angesichts knapper öffentlicher Mittel werden öffentliche Aufgaben und die Art und Weise ihrer Wahrnehmung zunehmend hinterfragt. Hierbei ist häufig von einem notwendig gewordenen Paradigmenwechsel in Bezug auf die zugrundegelegten Staatsmodelle die Rede. Forderungen nach einem Wandel vom Leistungs- zum Gewährleistungsstaat werden bereits hinsichtlich verschiedener öffentlicher Aufgaben laut. Inwieweit derartige Überlegungen sich auch für den Bereich der öffentlichen Kulturförderung als lohnenswert erweisen können, zeigt Krista Schölzig in ihrer Arbeit. Vor dem Hintergrund der Modelle des Leistungs- und des Gewährleistungsstaats legt sie zunächst den Status quo der öffentlichen Kulturförderung in Deutschland dar. Daran anschließend wirft sie einen vergleichenden Blick in die USA, um hieraus Innovationspotential für die öffentliche Kulturförderung in Deutschland abzuleiten.
Aus dem Inhalt: Staatsmodelle – Leistungsstaat und Gewährleistungsstaat – Leistungsstaatliche Indizien der öffentlichen Kulturförderung in Deutschland – Kulturbegriff – Finanzierung als Teilaspekt von Förderung – Wohlfahrtstheoretische Legitimationsansätze – Verfassungsrechtliche Legitimation – Öffentliche Kulturförderung in Deutschland und den USA – Historische Entwicklung – Instrumente öffentlicher Kulturförderung – Direkte Finanzierung – Indirekte Finanzierung durch Steuererleichterungen – Gestaltung von Rahmenbedingungen – Fallbeispiel Hamburger Elbphilharmonie.