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Der Orient in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur

Fallstudien aus drei Jahrhunderten

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Nazli Hodaie

Die Arbeit stellt anhand dreier Fallstudien dar, wie eine nähere Auseinandersetzung mit dem Thema Orient interkulturelle Erziehung fördern kann. Sie konzentriert sich auf drei für die Orient-Rezeption in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur exemplarische Beispiele: die «Tausendundeine Nacht»-Kinderausgaben, Karl Mays «Orient-Zyklus» und die Migrantenliteratur. An den drei Fallbeispielen werden nicht nur ethno- bzw. eurozentrische Weisen der Fremdwahrnehmung (Exotismus und Selbstverherrlichung) untersucht, sondern auch Sachstrukturen, an denen «interkulturelle Erziehung» ansetzen kann. Darin liegt auch die didaktische Relevanz der drei Fallbeispiele. Die Auseinandersetzung mit dem Orientbild des jeweiligen Fallbeispiels zielt auf den Abbau der stereotypen und vorurteilsbeladenen Weisen der Orientwahrnehmung zugunsten einer differenzierten und zeitgemäßen Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Aus dem Inhalt: Der Begriff des Orients – Der Orient in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur – Der Mythos Orient: «Tausendundeine Nacht» – Der «minderwertige» Orient: Karl Mays «Orient-Zyklus» – Ein Plädoyer für das Zusammenleben der Kulturen: Die Migrantenliteratur – Der Orient als Gegenstand interkulturellen Lernens.