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Synergieeffekte in der Fremdsprachenforschung

Empirische Zugänge, Probleme, Ergebnisse

Series:

Helmut J. Vollmer

Was ist State-of-the-Art in der Fremdsprachenforschung? Wie wird versucht, in diesem hochkomplexen Untersuchungsfeld Erkenntnisse zu erzielen, welche Fragestellungen werden aktuell bearbeitet? In welcher Weise können Einsichten und Ergebnisse in die Praxis vermittelt werden? Die 17 Beiträge in diesem Band spiegeln den aktuellen Stand der methodologischen Diskussion in der deutschen Fremdsprachenforschung in seiner Vielfalt lebendig und anschaulich wider. Sie liefern Einblicke in laufende Forschungsprojekte und lassen den Leser an Entscheidungsprozessen teilhaben. Zielsprachen sind Englisch (auch als Arbeitssprache), Französisch, Spanisch sowie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Die Autoren sind erfahrene ForscherInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen, die gemeinsam ausloten, wie es in ihrem jeweiligen Forschungsfeld und in ihrer Disziplin insgesamt zu synergetischen Effekten kommen kann. Im Einzelnen werden qualitative und quantitative Ansätze, verschiedene Forschungsdesigns, der Einsatz neuartiger Instrumente und praxisbezogene Studien (u.a. Bildungsstandards) vorgestellt. Das Buch eignet sich in exemplarischer Weise zur Einführung in die Probleme empirischer Fremdsprachenforschung.
Aus dem Inhalt: Helmut Johannes Vollmer: Einleitung: Das Potential der Fremdsprachenforschung – Claudia Riemer: Entwicklung in der qualitativen Fremdsprachenforschung: Quantifizierung als Chance oder Problem? – Una Dirks: Fremdsprachenforschung als ‘Entdeckungsreise’. Im Spannungsfeld von Abduktion, Deduktion und Induktion – Lars Schmelter: «Nach Vorschrift sammle Lebenselemente//Und füge sie mit Vorsicht eins ans andre» (Goethe – Faust). Konsequenzen anthropologischer Kernannahmen in der Fremdsprachenforschung – Britta Viebrock: Kommunikative und argumentative Validierung: Zwischen Gütekriterien, Subjektivität und forschungsethischen Fragestellungen – Johannes Eckerth: Methodologische Anforderungen an eine empirische Lernaufgabenforschung – Silvia Pesce: Instruktion, Aufgabenlöseprozesse und Lernerfolg. Eine Studie am Beispiel des Spanischen als Fremdsprache – Steffi Morkötter: Berufliche Selbst- und Fremdkonzepte im Kontext von Sprachbewusstheit und schulischem Sprachenlernen – Karin Aguado/Rüdiger Grotjahn/Torsten Schlak: Erwerbsalter und Sprachlernerfolg: Zeitlimitierte C-Tests als Instrument zur Messung prozeduralen sprachlichen Wissens – Bernt Ahrenholz: Diskurstypen und Aufgaben im DFG-Projekt «Förderunterricht und Deutsch-als-Zweitsprache-Erwerb» – Lena Heine/Karen Schramm: Lautes Denken in der Fremdsprachenforschung: Eine Handreichung für die empirische Praxis – Angela Koch: Concept Mapping als Erhebungsinstrument von Lernzuwächsen im bilingualen naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht – Debbie Coetzee: Methodological considerations in assessing task-based subject-specific writing: The case of bilingually-trained geography learners of grade 10 in Germany – Randi Charlotte Troschke: Analyse interaktiver Gesprächsprotokolle: inhaltliche, sprachliche und soziale Aushandlungsprozesse beim kollaborativen Problemlösen – Christiane Neveling: Die Untersuchung der Sprechkompetenz im frühen Französischunterricht - eine empirische Studie an Berliner Grundschulen – Helmut Johannes Vollmer: Zur Modellierung und empirischen Erfassung von Fachkompetenz am Beispiel der Geographie – Wolfgang Zydatiß: Die Aufgabe von Aufgaben in den zentralen Prüfungen für den «Mittleren Schulabschluss»: Ein Plädoyer für die empirisch-quantitative Erforschung entwicklungsbezogener Lern- und Überprüfungsaufgaben im Englischunterricht.