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Das Bahá‘ítum und die Medizin

Ein medizinhistorischer Beitrag zum Verhältnis von Religion und Medizin

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Stephan Anis Towfigh

Diese ideengeschichtliche Analyse betrachtet erstmalig das Schrifttum der jüngsten Weltreligion, des Bahá‘ítums, im Hinblick auf die grundlegenden Parameter für ein Zusammenwirken von Religion und Medizin, und für ein Verständnis von Gesundheit, Krankheit und Heilung. Dabei werden medizingeschichtliche, medizintheoretische und medizinethische Fragen eingehend beleuchtet. Die gesicherte Quellenlage erlaubt die Berücksichtigung zahlreicher authentischer Schriften, unter anderem die des Stifters des Bahá‘ítums, Bahá‘u‘lláh (1817-1892).
Aus dem Inhalt: Allgemeines zum Zusammenwirken von Religion und Wissenschaft in verschiedenen Kulturen, Zeitepochen und Religionen – Medizingeschichtliche Analyse des Bahá‘í-Verständnisses für das Verhältnis von Religion und Wissenschaft und von Religion und Medizin – Erarbeitung grundlegender Paradigmen zu Gesundheit, Krankheit und Heilung im Bahá‘ítum – Exemplarische Quellenanalyse eines medizinischen Textes Bahá‘u‘lláhs (Lawh-i-Tibb) – Medizingeschichtliche und medizinethische Analyse zentraler Bahá‘í-Schriften unter Berücksichtigung von Themen wie Empfängnisverhütung, Schwangerschaftsabbruch, Organtransplantation, Hirntod und Sterbehilfe.