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Von der Handelsschule zum IT-Kompetenz-Zentrum

Unter Mitarbeit von Ralf Korswird, Christof Müller, Heiner Oortmann, Gerald Pfrötschner und Boris Schröder

Lothar Beinke, Cornelia Frerichs and Michael Szewczyk

Das Modell IT-Kompetenz-Zentrum hat in seiner Mitte einen Teil des Systems der Berufsbildenden Schulen, von dem inhaltliche Erweiterungen sowohl in den Bereich beruflicher Weiterbildung als auch die Aufnahme berufsorientierender Aspekte zur Berufswahlhilfe ausgehen. Zur Weiterbildung können spezifische Berufsinhalte als Ergänzungsqualifizierung oder von Eingliederungsqualifizierung strukturiert werden. Den Anliegen der Unternehmungen wird für diese Kombination der beiden Schulformen grundsätzlich Rechnung getragen. Sozial-kommunikative Kompetenz ist ebenso eingeschlossen wie die Vermittlung interkultureller Sensibilität in Verbindung mit fremdsprachiger Kompetenz. Es wird erwartet, dass die gestiegenen Anforderungen in der Praxis, insbesondere dort an die Medienkompetenz und der zunehmende Einsatz von Selbstlernmedien, eine Rolle spielen. Ein besonders wichtiges Ziel ist, dass die Anforderungen der Berufspraxis mit Unsicherheiten hinsichtlich der richtigen Durchführung einer Aufgabe künftig erfüllt werden können. Das bedeutet nicht Anpassung an die bestehenden Verhältnisse, Ausrichtung der Auszubildenden an die Gegebenheiten der Praxis, sondern Umgehen lernen mit dieser Entwicklung und sie beherrschen lernen. Das verlangt die Aufhebung organisatorischer und institutioneller Grenzen, da diese Probleme nicht an Schulformen und Schulstufen Halt machen.
Aus dem Inhalt: IT-Kompetenz-Zentrum als Kombination von Berufsausbildung im Dualen System – Geschichte der kaufmännischen berufsbildenden Schulen – Entwicklung eines Modellversuchs als Gelenkstelle zwischen vorberuflicher Bildung und hin zur Weiterbildung über die Berufsausbildung als Zentrum – Berufsorientierung – Der Modellversuch von der vorberuflichen Bildung hin zur – Weiterbildung.