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Bilderwelten – Weltbilder

Die Gegenwart der Vergangenheit in postosmanischen Metropolen Südosteuropas: Thessaloniki, Istanbul, Izmir

Ulrike Tischler-Hofer and Ioannis Zelepos

Fokussiert auf die postosmanischen Metropolen Thessaloniki, Istanbul und Izmir fragt der Band auf der Basis von bisher weitgehend unveröffentlichtem Bildmaterial und Bilder evozierenden Medien nach dem Einfluß von diesen auf das kulturelle Gedächtnis und die Ausprägung von Erinnerungskulturen im Südosteuropa des 20./21. Jahrhunderts. Die Beiträge hinterfragen etablierte, von nationaler Exklusion bestimmte Wahrnehmungsmuster zugunsten pluralistisch-integrativer Konzepte, die nicht nur die Vergangenheit dieses Raumes geprägt haben, sondern auch seine Gegenwart und Zukunft beeinflussen. Dies schlägt sich nieder in der Stadtplanung, in der Denkmalpolitik wie überhaupt in der Inszenierung des kulturellen Gedächtnisses.
Aus dem Inhalt: Ulrike Tischler/Ioannis Zelepos: Einleitung – Malte Fuhrmann: Vom stadtpolitischen Umgang mit dem Erbe der Europäisierung in Istanbul, Izmir und Thessaloniki – Ioannis Zelepos: Städte als Projektionsflächen im griechischen Popularlied des 20. Jahrhunderts am Beispiel Istanbuls, Izmirs und Thessalonikis – Ulrike Tischler/Sena Doğan: Der Sonderfall Beyoğlu: Ikonographie eines Begegnungsraumes zwischen Ost und West – Christos Dermentzopoulos: Regaining memory: The case of the Greek film Politiki Kouzina (A Touch of Spice) – Ulrike Tischler: Auf der Suche nach der transnationalen Vergangenheit Thessalonikis: Wege und Umwege der Vergangenheitsaufarbeitung – Sena Doğan: Ihr habt alles «Türkisch» gemacht, macht zumindest aus der Linken keine «Türkische Linke». Zu Erinnerungspluralismus und ethnischer Zugehörigkeit innerhalb der linken Opposition.