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Die deutsche Post von der Postreform I bis zum Börsengang 1989-2000

Wolfgang Lotz

Die Deutsche Bundespost geriet Anfang der 1960er Jahre in eine schwere Krise. Überlegungen zur grundlegenden Reform des Post- und Fernmeldewesens beschäftigten wiederholt den Bundestag. Der Wechsel von der SPD/FDP-Koalition zur CDU/FDP-Koalition 1982 brachte Bewegung in die Sache. Bundespostminister Schwarz-Schilling setzte die Postreform I zum 1. Juli 1989 durch. Seinem Nachfolger Bötsch gelang Ende 1994 die Postreform II und die Umwandlung des Postdienstes in die Deutsche Post AG. Das frühere Staatsunternehmen Bundespost, das 1990/91 die Zusammenführung der Post im Westen mit der im Osten glänzend bewältigte, wurde einer umfassenden Sanierung und Umgestaltung unterworfen. Es folgten die unternehmerische Neuausrichtung und internationale Expansion. Seit November 2000 ist die Deutsche Post AG an der Börse notiert.
Aus dem Inhalt: Die Deutsche Bundespost in den 1980er Jahren – Postreform I – Postreform II – Postgesetz 1997 – Überführung der ostdeutschen Post in die westdeutsche – Sanierung und Umgestaltung der deutschen Postlandschaft – Unternehmerische Neuausrichtung und internationale Expansion der Deutschen Post AG.