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Psychologie im Erkenntnishorizont des Mahāyāna-Buddhismus

Interdependenz und Intersubjektivität im Beziehungserleben

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Gerald Virtbauer

Anhand entscheidender sūtras des Mahāyāna-Buddhismus werden die Grundlagen einer Psychologie im Erkenntnishorizont des Buddhismus entwickelt. Neben Schriften dreier Systeme des MahāyānaYogācāra, Madhyamaka und Huayan –, stehen die Ausformung und der direkte Praxisbezug dieser Grundlagen im Zen-Buddhismus im Vordergrund. Zwei wesentliche Kennzeichen der Buddhistischen Psychologie sind Interdependenz und Intersubjektivität. Diese spiegeln sich in allen Fragen der Konstituierung des Menschen als Individuum wider, das sich aus Buddhistischer Anschauung nur aus seinem Beziehungserleben heraus verstehen lässt. Weiterhin werden die ethische Relevanz der Psychologie des Mahāyāna-Buddhismus und ein Vergleich mit psychoanalytischen Ansätzen zu menschlicher Beziehung dargestellt. Im Dialog mit dem Buddhismus eröffnen sich hier neue Möglichkeiten den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen.
Aus dem Inhalt: Buddhistische Psychologie in einem interdisziplinär dialogischen Feld – Die Konstituierung des Menschen durch sein Bewusstsein – Das Selbst und seine Feststellung – Das Ich im Anderen – Die Praxis des Dazwischenseins – Buddhistisches und psychoanalytisches Beziehungserleben.