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Der geteilte Gegenstand

Beiträge zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Philologie(n)

Ursula Schaefer

In diesem Band kommen Autorinnen und Autoren nahezu aller philologischer Fächer zu Wort. Die Beiträge wenden sich exemplarisch der Geschichte einzelner philologischer Fächer und der Entwicklung der Teildisziplinen Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft und ihrem Verhältnis zueinander zu. Im Zentrum steht die kritische Frage, ob sich die disziplinäre Teilung noch auf einen ‘gemeinsamen’ Gegenstand bezieht oder ob die Teilung endgültig ist. Die Beiträge zeigen, dass nach einer Periode der Abgrenzung nun wieder Konvergenzen zu erkennen sind, die über die Einzeldisziplinen hinweg auf die Teilhabe an einem gemeinsamen Gegenstand zielen.
Aus dem Inhalt: Ursula Schaefer: Der geteilte Gegenstand: Einführende Überlegungen zur Struktur der philologischen Fächer – Axel Horstmann: Zwischen Philosophie und Geschichte: August Boeckhs «Erkenntnis des Erkannten» – Maria Selig: Zur Einheit der Romanischen Philologie im 19. Jahrhundert – Peter Stotz: Ein Reservat der Ganzheit? Oder: Warum die Lateinische Philologie des Mittelalters eine Sezession der Linguistik nicht kennt – Franz H. Bäuml: Fünfzig Jahre philologische Irrungen und Wirrungen: Unverlässliche Erinnerungen eines unzufriedenen Ausweichlers – Ursula Schaefer: Mediengeschichte als Geschichte der europäischen Sprachen, Literaturen und Kulturen – Egbert J. Bakker: Homerphilologie zwischen Prämodernität und Postmodernität – Claudia Lange: Grammatikalisierung und Diskurstraditionen: Text und Kontext – Stefanie Würth: Von der Nordischen Philologie über die Skandinavistik zum Nordeuropainstitut – Ehrhard Bahr: Germanistik als amerikanische Wissenschaft – Ingrid von Rosenberg/Gerd Stratmann: Die Ankunft der Kulturwissenschaft in der Anglistik: Spaltung oder Chance? – Christian Prunitsch: «Phantomschmerz» in der polnischen Kultur am Beispiel von Włodzimierz Odojewskis Roman Zasypie wszystko, zawieje.