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Der Zeugenbeweis in den Gerichtsreden Ciceros

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Ulrike Steck

Die Gerichtsreden Ciceros bieten in vielerlei Hinsicht ein reiches Betätigungsfeld für den Rechtshistoriker und historisch interessierten Juristen. Sie liefern ein detailgetreues Bild der Gerichtsordnung und der Beweisregeln der Zeit der ausgehenden römischen Republik. Die Arbeit greift den Zeugenbeweis heraus und erforscht ihn umfassend. Auf dieser Grundlage wird – auch im Vergleich mit anderen Autoren aus verschiedenen Zeiten – den wichtigen Fragen des Verfahrens, der persönlichen Qualifikation des Zeugen, der Glaubwürdigkeit der Aussage und der Zeugnisdelikte nachgegangen. Die Ergebnisse der Arbeit werfen ein neues Licht auf die verschiedenen Aspekte des Zeugenbeweises in der Zeit der ausgehenden römischen Republik und ermöglichen ein tieferes Verständnis der heutigen Beweisregeln in ihrem historisch gewachsenen Kontext.
Aus dem Inhalt: Zeugenbeweis im Zivilrecht/Strafrecht – Verfahren – Schriftliches Zeugnis – Öffentliches Zeugnis – Beweisregeln – Zeugnisdelikte – Verteidigung – Glaubwürdigkeit – Wer konnte Zeuge sein? – Sklaven als Zeugen.