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Markt – Macht – Medien

Reflexionen zur Praxis der vierten Gewalt

Gerhard Göhler, Annette Knaut, Cornelia Schmalz-Jacobsen and Christian Walther

Dieses Buch zeigt, was politische Journalisten heute zwischen Markt und öffentlichem Auftrag leisten. Es ist ein Plädoyer dafür, die Entwicklungen auf dem Medienmarkt und das Handeln der Akteure dort kritisch zu reflektieren. Denn auch das Web 2.0 wird die anderen Medien nicht überflüssig machen. Auch sie bleiben in all ihren Erscheinungsformen für die Herstellung von Öffentlichkeit in Demokratien notwendig. Ihre Aufgabe ist es weiterhin, Debatten und Informationen zu transportieren, Politik und Politiker zu hinterfragen. Doch wie werden sie dieser Aufgabe unter den sich verändernden Rahmenbedingungen der Informationsgesellschaft gerecht? Die Autoren dieses Buches versuchen sich dieser Frage zu nähern und geben dabei den Lesern Einblick in ihren Arbeitsalltag im Medienbetrieb.
Aus dem Inhalt: Annette Knaut: Journalisten zwischen öffentlichem Auftrag und kommerziellem Zwang – Lorenz Maroldt: Publizistische und ökonomische Perspektiven auf dem Berliner Pressemarkt – Dagmar Engel: CNN, Al Dschasira und wir - Deutsche Welle TV und ihre Konkurrenz weltweit – Thomas Schmid: Warum sich Zeitungen heute neu erfinden müssen – Ulrich Deppendorf: Die Hauptstadt im Fernsehen: Was die ARD mit der Bundespolitik macht – Heiko Gothe/Richard Hilmer: Politikforschung zwischen Macht und Medien – Jan Fleischhauer/Gabor Steingart: Beziehungsspiele: Politik und Publizistik in der Hauptstadt – Hans-Ulrich Jörges: Zwischenruf aus Berlin - Politik in der stern-Kolumne – Michael Angele: Intelligenter Boulevard - Die Onlinezeitung von morgen – Barbara Witte: Gehört die Zukunft dem Netz? Politik digital – Inge Mohr: Die Macht der Einschaltquoten - wie die GfK das Fernsehen beherrscht – Claudia Nothelle: Die Dritten zwischen Qualität und Quote – Martin Lindner: Freiheit und Regulierung der Medien – Christian Walther: «Am Donnerstag einen Knallfrosch…» Zur Erinnerung an Sebastian Haffner.