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Kirche und Schule in Hitlerdiktatur und Demokratie

Reflektiert im Briefwechsel Oskar Hammelsbeck – Helmuth Kittel (1932-1974)

Hermann Horn

Der nicht nur zeitgeschichtlich bedeutsame Briefwechsel zwischen Oskar Hammelsbeck und Helmuth Kittel dokumentiert verschiedene Phasen einer spannungsreichen Freundschaft im politischen Umbruch: In der Weimarer Republik anregende Begegnung in der Volkshochschule Saarbrücken und der Pädagogischen Akademie Altona, während der Hitler-Diktatur abweichende Stellung zum Nationalsozialismus mit seinem Totalitätsanspruch, gegensätzliche Haltung zur Bekennenden Kirche und strittige Wertung der Theologischen Erklärung von Barmen 1934 und des Stuttgarter Schuldbekenntnisses 1945. Aus Schuld und Verhängnis erstarkte der Wille zur gemeinsamen Verantwortung für eine humane Schule, für einen biblisch begründeten Religionsunterricht und die Eigenständigkeit der Pädagogischen Hochschule. Es überrascht die Aktualität vieler Briefe.
Aus dem Inhalt: Bekenntnis und Konfessionalität – NS-Weltanschauung und Bekennende Kirche – Bibel und Religionsunterricht – Schule und Pädagogische Hochschule.