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Die Bildungsreformpolitik der christlich-demokratischen Union in den Jahren 1945-1954

Ein Beitrag zum Problem des Konservatismus in der deutschen Bildungspolitik

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Rudolf Hars

In einer Längsschnittuntersuchung wird die das allgemeinbildende Schulwesen betreffende Bildungsreformpolitik der CDU in den Jahren 1945 bis 1954 analysiert. Dies geschieht unter betonter Zusammenschau von Programmatik (bzw. begründender Theorie) und Reformpraxis in den verschiedenen Bundesländern. Die Re-education-Aktivitäten der westlichen Allierten sowie die Bestrebungen auch anderer auf den Reformverlauf einflussnehmender Parteien, Verbände und Interessengruppen werden miteinbezogen. In Form zweier Exkurse wird der Versuch gemacht, die Bildungspolitik der CDU innerhalb eines bis in die Gegenwart reichenden Kontinuums konservativer Bildungspolitik seit der Französischen Revolution einzuordnen.
Aus dem Inhalt: Konservatismus als historisch-variable Kategorie - Einheitsschule und politische Krise (hist. Exkurs) - Die neue Partei: Christlich-Demokratische Union - Schulreformansätze nach 1945 - Reformbeispiele aus den Ländern - Der Kampf um die Schulartikel des Grundgesetzes - Die Phase der offenen Restauration - Exkurs: Um Förderstufe und Gesamtschule.