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Wissensnetzwerke in der Klimapolitik

Judith Christina Enders

In der Wissenschaft haben sich, wie in vielen Lebensbereichen, Kommunikationsmechanismen verändert und dadurch Wissenschaftler international vernetzt. Bei wissenschaftlichen Arbeiten kann von einem vorausgegangenen Abgleich der wissenschaftlichen Ergebnisse in einem Wissensnetzwerk ausgegangen werden. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung der international vernetzten Forschung zur Klimapolitik zukommt. Welche Motive, Ziele und Interessen bilden den Ausgangspunkt wissenschaftlicher Expertisen zum Klimawandel? Unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen arbeitet vernetzte Wissenschaft an Lösungsansätzen zur Klimaproblematik? Wie ist die Deutung des Problems durch die Wissenschaftsgemeinde und die daraus resultierende Einflussnahme von wissenschaftlichen Analysen einzuschätzen? Welche Einflussmöglichkeiten hat Wissenschaft auf die politische Debatte zum Klimawandel?
Aus dem Inhalt: Wissensproduktion auf theoretischer und empirischer Ebene – Probleme der Klimapolitik und deren Zusammenspiel mit der Wissenschaft – Wissen, Wissenschaft und Wissensnetzwerke – Verhältnis von Wissenschaft und Klimapolitik – Völkerrechtliche Rahmenbedingungen der Klimarahmenkonvention und des dazugehörigen Kyoto-Protokolls – Einführung in die Geschichte und Entwicklung der ökonomischen Instrumente in der Klimapolitik – Typologie von akademischen Wissensnetzwerken – Vergleichsmatrix mit politologischen Vergleichskriterien.