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«Weimarer Beiträge» – Fachgeschichte aus zeitgenössischer Perspektive

Zur Funktion und Wirkung einer literaturwissenschaftlichen Zeitschrift der DDR- Unter Mitarbeit von Jan Standke

Wolfgang Adam, Holger Dainat and Dagmar Ende

Die Weimarer Beiträge waren das ‘zentrale Diskussions- und Führungsorgan’ für Ästhetik, Literatur- und Kulturwissenschaften in der DDR. Wer sich über Forschungsergebnisse, Richtungsentscheidungen und Meinungsstreit informieren wollte, musste auf diese renommierte Fachzeitschrift zurückgreifen. Aber wie funktionierte und wirkte dieses Publikationsorgan? Wie war die redaktionelle Arbeit organisiert? Welche Themen wurden behandelt? Und auf welche Weise? Detaillierte Auskunft gibt dieser Band auf der Grundlage unveröffentlichten Archivmaterials, aus der Sicht der Beteiligten, vor allem aber aus fachgeschichtlicher Perspektive. Es entstand ein facettenreiches Bild literaturwissenschaftlicher Praxis in der DDR zwischen Eigensinn und politischen Steuerungsversuchen.
Aus dem Inhalt: Wolfgang Adam: Einleitung: Zur Geschichte und Konzeption der Tagung – Dagmar Ende: Fachgeschichte aus zeitgenössischer Perspektive. Methodische Überlegungen – Dieter Schade: Weimarer Beiträge - Informationen zur Geschichte und Organisation der Zeitschrift – Holger Dainat: Organisierte Öffentlichkeit. Zur kommunikativen Praxis der Weimarer Beiträge in der DDR – Siegfried Rönisch: Die Weimarer Beiträge im geistigen Leben der Gesellschaft in den 1970er und 1980er Jahren – Dagmar Ende: Zur Neuprofilierung der Weimarer Beiträge Anfang der 1970er Jahre (bis 1989) – Elena Agazzi: Wahrnehmung der Weimarer Beiträge aus der Sicht der italienischen Germanistik – Tomasz G. Pszczółkowski: Die Rezeption der Weimarer Beiträge in Polen – Gabriele Czech: Internationale und deutsch-deutsche Konstellationen in den Weimarer Beiträgen – Heike Steinhorst: Konzepte der Literaturgeschichtsschreibung in der DDR im Spiegel der Weimarer Beiträge – Wolfhart Henckmann: Zur Ästhetikdebatte in den Weimarer Beiträgen – Jens Saadhoff: Die Leistungsangebote in den Redeweisen der literaturwissenschaftlichen Germanistik der DDR im Spiegel der Weimarer Beiträge – Rainer Rosenberg: Der Schreibgestus als Seismograph sich ankündigender Erschütterungen. Die Jahrgänge 1988/89 der Weimarer Beiträge.