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Sten Nadolny und die Postmoderne

Birgit Brix

Das Zeitalter der Ideologien ist vorbei. Günter Grass und Martin Walser als Repräsentanten der Nachkriegsliteratur sind von einer neuen Gegenwartsliteratur abgelöst worden. Sten Nadolny (geboren 1942) ist einer der Protagonisten dieses neuen Schreibens. Sein Erfolgsroman Die Entdeckung der Langsamkeit von 1983 hat ihn zu einer Art Umberto Eco Deutschlands gemacht. Mit Optimismus und Heiterkeit behandeln Nadolnys Romane die alte Bundesrepublik, die DDR, den deutschen Herbst, die 68er-Bewegung sowie den Nationalsozialismus und zeigen den Deutschen einen Weg, mit ihrer Geschichte als freie Menschen zu leben.
Aus dem Inhalt: Netzkarte (1981) – Die Entdeckung der Langsamkeit (1983) – Selim oder Die Gabe der Rede (1990) – Ein Gott der Frechheit (1994) – Er oder Ich (1999) – Ullsteinroman (2003) – Sten Nadolnys bisheriges Gesamtwerk in seiner poetologischen Schlüssigkeit.