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Begrenzte Existenz

Sterbehilfe und Tod als professionelle Herausforderung für die Soziale Arbeit in Deutschland

Niklas Großmann

Sterben, Sterbehilfe (Beschäftigung mit «Dignitas») und Tod sind in den letzten Jahren – (auch) durch die Thematisierung in den Medien – verstärkt zu Objekten kontroverser Diskussionen in Deutschland geworden. Im Kontext dieser Entwicklung differenziert diese Arbeit elementare Wortbedeutungen, ordnet diese Begriffe in die aktuelle Debatte um unterschiedliche Formen der Sterbehilfe ein und entwickelt hieraus eine eigene Perspektive zum individuellen und gesellschaftlichen Umgang mit Sterben und Tod. Die Arbeit mit Sterbenden und deren Angehörigen stellt unter anderem für Ärzte, Juristen, Theologen und Sozialarbeiter eine besondere Aufgabe dar. Trotz der öffentlichen Diskussion über Sterben, Sterbehilfe und Tod werden diese Themen im gesellschaftlichen und privaten Zusammenleben meist tabuisiert. Dieses Buch dient der Professionalisierung zuvor genannter Berufsgruppen und möchte einen Teil zur gesellschaftlichen Enttabuisierung von Sterben und Tod beitragen.
Aus dem Inhalt: Individualität im Sterben – Sterbephasen, Sterbebegleitung (Hospizarbeit und Palliativ Care) – Auseinandersetzung mit Formen der Sterbehilfe («Dignitas») – Euthanasie – Legitimation von Sozialer Arbeit im Bereich von Schwersterkrankung und Sterben – Perspektiven und Grenzen
der Sterbebegleitung.