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Die Fremde in der Fremde

Zur künstlerischen Identität im Schaffen von Erica Pedretti

Irena Sebestova

Die Schweizer Schriftstellerin Erica Pedretti konfrontiert in ihren Büchern die Kriegs- und Nachkriegserlebnisse in Mähren mit den Lebenserfahrungen in ihrer neuen Heimat. Eines der wichtigsten Themen ist das Flüchtlingsschicksal der Sudetendeutschen nach 1945. Als Schriftstellerin und gleichzeitig bildende Künstlerin stellt sie sich auch die Frage nach der Verantwortung des Schöpfers für sein eigenes Werk, wo die Befangenheit für die künstlerische Abbildung endet und die Besessenheit von der eigenen Kunst beginnt.
Aus dem Inhalt: Problematik der Vertreibung, des Heimatverlustes und der Entfremdung – Thema des schöpferischen Suchens und der künstlerischen Gestaltung – Schweizer Kurzprosawerke – Unkonventionelles Experimentieren mit ideenreichen Variationen des Hörspiels.