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Eros des Nordens

Rezeption und Vermittlung skandinavischer Kunst im Kontext der Zeitschrift Pan, 1895-1900

Anne Schulten

Mitte September 1895 leisteten die Redakteure Julius Meier-Graefe und Otto Julius Bierbaum Verzicht auf ihre Stellung und legten den Vorsitz der Zeitschrift Pan nieder. Vorausgegangen war der Demissionierung eine öffentlich geführte Kontroverse, in der neben Alfred Lichtwark, dem Direktor der Hamburger Kunsthalle, auch Eberhard von Bodenhausen, der Vorsitzende der Genossenschaft Pan, federführend waren. Dieses Buch will auf der Grundlage von Archivstudien neues Licht auf den Richtungsstreit werfen, an dem die führenden Museumsleute der wilhelminischen Ära beteiligt waren. Über die monographische Themenstellung hinaus wird ein Beitrag geleistet zu einem tieferen Verständnis der Rezeption skandinavischer Kunst in Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Der Munch-Skandal 1892 – Gründung der Zeitschrift Pan – Entlassung Julius Meier-Graefes und Otto Julius Bierbaums – Richard Muther: Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert – Axel Gallén: Das Königslied – Gustav Vigeland: Hölle – Andreas Aubert und Gerhard Munthe – Vilhelm Hammershøi, Jens Ferdinand Willumsen und Johan Rohde – Max Liebermann und Anders Zorn – Deutsche Skandinavienrezeption der Jahrhundertwende: Ibsen, Bjørnson und Hamsun.