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Chinesische Einwanderer in Penang

Barbara Farkas

Während eines zweijährigen Aufenthaltes im malaysischen Bundesstaat Penang befasste sich die Autorin intensiv mit den Besonderheiten der chinesischen Einwanderung. Unter Einbezug der Theorien zu Fragen der Migration und Identitätsbildung arbeitet sie in ihrem Buch erstmals die vielfältigen Formen der Identitätsfindung der chinesischen Bevölkerung seit Beginn der Einwanderung heraus und gliedert sie in die drei Phasen der Akkulturation, der Resinisierung und der «Neuen Identität». Anhand zahlreicher Details und mit vielen Abbildungen wird der Prozess der Entwicklung einer einzigartigen hybriden Baba-Nyonya-Kultur überzeugend dargestellt und erklärt, wie dieser die Grundlage für eine vergleichsweise konfliktfreie Existenz der chinesischen Bevölkerungsmehrheit in Penang bildet.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung von Penang – Migrationsbedingungen und Migrationsarten in China – Interaktion Chinas mit Südostasien – Akkulturation – Chinesische Gesellschaftsstruktur in Penang – Baba-Nyonya-Kultur – Klans und Kongsi, Bezirks- und Berufsverbände – Geheimgesellschaften – Penang Riots 1867 – Penang als Wirtschaftszentrum – Resinisierung – Politischer Einfluss von Sun Yat-Sen – Cheong Fatt Tze – Entwicklung eines chinesischen Schulsystems – New Educational Policy und National Cultural Policy – Neue Identität – Wunsch nach Autonomie – Neudefinition der politischen Identität – Unabhängigkeit Malaysias 1957 – Antichinesischer Aufstand in Kuala Lumpur 1969 – Malay Affirmative Action und New Economic Policy – Chinesische ldentität – Zahlreiche Abbildungen.