Show Less
Restricted access

Das Ende der «Republican Revolution»

Die Präsidentschaft George W. Bush und der Neue Konservatismus in der Gesundheits- und Sozialpolitik

Hubert Silberhorn

Die Präsidentschaft George W. Bush wird zu Recht als eine der kontroversesten Amtszeiten in die Geschichte eingehen. Neben einer umstrittenen Außenpolitik kam es auch zum Bruch mit vormals sakrosankten konservativen Prinzipien der Sozialpolitik. Die Arbeit analysiert und kategorisiert den Paradigmenwechsel und beleuchtet den Kern und die Umsetzung des Staatsverständnisses der Bush-Administration. Als Grundlage dienen dabei die wichtigsten sozialpolitischen Reformen in Steuer-, Gesundheits-, Renten- und Bildungspolitik. Dabei wird klar, dass die Bush-Administration den Neo-Konservatismus zur sozialpolitischen Handlungsgrundlage erhob. Deutlich wird auch der erfolglose Versuch, die heterogenen US-Konservativen mit einem politischen Spagat zusammenzuführen. Das Ergebnis war eine vielfach ziellose Politik, die einen stark defizitären Haushalt produzierte und der Republikanischen Partei ein schweres politisches Erbe beschied.
Aus dem Inhalt: Struktur und Denkschulen des US-Konservatismus im 20. Jahrhundert – Politische Herkunft und Genese des Politikers George W. Bush – Die neue Rolle der Religion – Der mitfühlende Konservatismus und «Faith Based Initiatives» – Neuausrichtung der konservativen Politik unter George W. Bush – Ausgestaltung und Wirkweise der Steuerpolitik – Ausbau des Gesundheitssystems für Rentner – Big Government-Konservatismus – Neue staatliche Rolle in der Bildungspolitik – Das Scheitern der «Ownership Society».