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Deutsche Wortbildung im Spannungsfeld zwischen Lexikon und Syntax

Synchronie und Diachronie

Valdimir Pavlov

In dieser Arbeit werden die substantivische Komposition in ihrer historischen Entwicklung, die Zusammenrückungen auf der verbalen und adjektivischen Basis und die Substantivierungen untersucht. Auf das Sprachmaterial werden erstmals in konsistenter Weise die Theorie der Feldstruktur des Sprachsystems und das Prinzip der Asymmetrie von Form und Funktion sprachlicher Einheiten angewandt. Die Syntax wird als aktuelles Aufeinanderbeziehen von Lexemen verstanden, und der Schreibweise (zusammen oder getrennt) wird formal-grammatische Geltung beigemessen. Die originelle Darstellung der formalen und funktionalen Vielfalt der Untersuchungsgegenstände verdankt ihre Überzeugungskraft der gezielten Analyse der inneren Widersprüche, die den Übergangsphänomenen im Sprachsystem inhärent sind.
Aus dem Inhalt: Prämissen – Das substantivische Kompositum: Grundsätzliches und Historisches – Typologischer Exkurs: Vielfalt der Ausdrucksformen des gegenstandlich-relativen Artattributs – Die Substantiv-Substantiv-Komposition im Gegenwartsdeutschen – Verbindungen des Verbs mit dem Richtungsadverb – Zusammenrückungen auf verbaler und partizipial-adjektivischer Basis und die Variation der Getrennt- und Zusammenschreibung – Substantivierungen.