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Chemikalien-Governance

Chemikalienregulierung aus ökonomischer Perspektive

Heinrich Tschochohei

Was bedeuten die Charakteristika der chemischen Industrie für die Entwicklung von Governance-Formen? In dieser Arbeit wird Chemikalienregulierung diesbezüglich zunächst aus neoklassischer Perspektive, dann auch hinsichtlich des öffentlichen Diskurses analysiert. In so einem erweiterten Regulierungsmodell gewinnen managementbasierte Ansätze eine besondere Rolle. Entsprechende Instrumente werden im Kontext des Toxics Use Reduction Act (TURA) aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Massachusetts als ein Praxisbeispiel beschrieben. Eine weitere Erkenntnis ist, dass einzelne Unternehmen als Normadressat von Chemikalienregulierung unangebracht sind. Dies spiegelt sich in der EU-Verordnung zur Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien (REACh) wider, deren Bedeutung für zwischenbetriebliche Zusammenarbeit näher beleuchtet wird. Eine breite und tiefgehende Bibliografieverarbeitung ist ebenfalls Teil der Arbeit.
Aus dem Inhalt: Entwicklung und Ökonomik der Chemikalienregulierung – Neueste Entwicklungen im Chemikalienmanagement und in der Governance-Forschung – Anwendung der Governance-Heuristik auf Chemikalienregulierung – Ökonomische Analyse von REACh – Empirische Analyse von TURA – Umfangreiche Bibliografie.