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Holocaust-Kompositionen als Medien der Erinnerung

Die Entwicklung eines musikwissenschaftlichen Gedächtniskonzepts

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Kerstin Sicking

Erinnerung ist in den Kulturwissenschaften zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein viel bedachtes und diskutiertes Thema. Über zeitliche Grenzen hinaus wird versucht, Kontinuitäten und Zusammenhänge aufzudecken, zu erklären und das Verhältnis zwischen Ereignissen und ihrem Überdauern im Geschichtsverlauf zu verstehen. Auch Musik kann dieses Überdauern herstellen, von Vergangenem erzählen. Am Beispiel von Kompositionen, die in unterschiedlicher Weise den Holocaust thematisieren, wird Musik so als Medium der Erinnerung im Sinne kulturwissenschaftlicher Gedächtnisforschung beleuchtet.
Aus dem Inhalt: Musik im Feld kulturwissenschaftlicher Gedächtnisforschung – Darstellung der Rezeption verschiedener Holocaust-Kompositionen in Deutschland – Umfangreicher Materialanhang mit Auflistung der Aufführungen und Sammlung von Rezensionen aus den Jahren 1950-2005.