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Carl Schmitt und der 30. Januar 1933

Studien zu Carl Schmitt

Dirk Blasius

Die Literatur zu Carl Schmitt ist geradezu unüberschaubar. Die in diesem Buch vorgelegten Studien behandeln die Wirkung Schmitts in der politischen Geistesgeschichte der Bundesrepublik, in der ihm trotz entschiedener Parteinahme für den Nationalsozialismus der Aufstieg gelang. In der Forschung sind die Hörfunkinterviews unbeachtet geblieben, in denen Schmitt seine Rolle im Vorgang der Machtergreifung beschrieb. Sie werden hier erstmals dokumentiert und analysiert. Durch den Blick auf Schmitt als Zeitzeugen und Zeitgenossen arbeiten die Studien seine Verantwortung für den 30. Januar 1933 und Hitlers Herrschaft heraus.
Aus dem Inhalt: Wertschätzung Schmitts nach 1945 – Hörfunkinterviews: Schmitt als Zeitzeuge und Zeitgenosse – Schmitt in der Röhm-Krise 1934 – Schmitt 1940: Zeitdiagnose im Medium der Geschichte