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«Ius est ars boni et aequi»

Festschrift für Stanisława Kalus-

Magdalena Habdas and Arkadiusz Wudarski

Ius est ars boni et aequi prägt das Leben von Stanisława Kalus nicht nur als Gelehrte, Lehrerin und Richterin, sondern auch in ihrer privaten Persönlichkeit. Sie vereint die Rechtsprechung mit der leidenschaftlichen Vorliebe für die juristische Lehre, das richterliche Gerechtigkeitsgefühl mit Lebensweisheit und mit menschlicher Empfindsamkeit. Mit ihrem Werk gehört Stanisława Kalus zu den prägenden Gelehrten der polnischen Rechtswissenschaft. Verwurzelt in Schlesien hat sie dieser Region zu rechtswissenschaftlichem Ansehen und Internationalisierung verholfen. Die bewusste Oberschlesierin ist zugleich überzeugte Europäerin und eine engagierte Befürworterin der Harmonisierung des europäischen Privatrechts. Die umfangreiche wissenschaftliche und berufliche Tätigkeit von Professorin Stanisława Kalus befruchtete die Entwicklung der Zusammenarbeit mit vielen polnischen und ausländischen Institutionen, die ihren Ausdruck in dieser Festschrift findet. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Fragen im zivilrechtlichen Bereich, insbesondere dem Mobiliar- und Immobiliensachenrecht. Auch berührt die Festschrift die Problematik des Schiedsverfahrens, des Verbraucherschutzes, des Vertragsrechts, der Rechtsgeschichte sowie des öffentlichen Rechts. Die Autoren der Beiträge sind namhafte Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Japan, Österreich, Spanien, Südafrika, USA und Polen. Das Werk hat somit einen internationalen und interdisziplinären Charakter und die dort aufgeführten Beiträge sind eine unschätzbare Wissensquelle zu Rechtsfragen in den verschiedenen Rechtsordnungen.
Der Band enthält Beiträge auf Deutsch und Englisch.
The book contains contributions in German and English.
Aus dem Inhalt: Ewa Bagińska: Alternative resolution of consumer disputes in Poland – Christian Von Bar: Ersatz von Nichtvermögensschäden auch zugunsten von juristischen Personen? – Franz Bydlinski: Kausalität als Rechtsphänomen – Janina Ciechanowicz-McLean/Maciej Nyka: Global warming and climate change law – from Geneva (1979) to Copenhagen (2009) – Romana Cierpiał: Immobilienerwerb vom Nichtberechtigten in Deutschland, Österreich und Polen – Elizabeth Cooke: Is the numerus really clausus? Servitudes, covenants, and the problem of positive obligations – Philip Cottone: Top ten specious reasons why lawyers won’t mediate – Francesca Fiorentini: European law of security rights over movable assets: patterns and perspectives – Henryk Goik: Administrative law instruments and organizational aspects of the development of former Soviet military bases in Poland – Magdalena Habdas: Building on someone else’s land - the legal consequences of encroachment in Polish law – Wojciech Kowalski: Trust and res extra commercium. In search of legal instruments to strengthen the protection of cultural heritage – Zofia Krzysztoforska-Weisswasser: Anforderungen an und Herausforderungen für Gerichtsdolmetscher in Österreich – Otto Luchterhandt: Der Kampf um das «richtige» Regierungssystem in der Ukraine – David Mackmin: The value of land – Peter Mankowski: Der Immobilienbewertungsvertrag im europäischen Internationalen Privat- und Prozessrecht – Sergio Nasarre-Aznar: Medical liability in Spain. Core questions in a comparative perspective – Thomas Olechowski: Rechtshistorische und demokratietheoretische Bemerkungen zum Wirkungskreis der Geschworenengerichte – Tomasz Pajor: Disputes related to international consumer contracts in Polish Courts – Maksymilian Pazdan: Neuregelung der gesetzlichen Erbfolge im polnischen Recht – Juanita Pienaar: ‘As a result of racially discriminatory law or practice’ for purposes of the Restitution of Land Rights Act 22 of 1994: case law analysis – Jerzy Pisuliński: Verfügung über frei gewordene Hypothekenstellen – Wojciech Popiołek: The effects of a foreign arbitral award in Poland under the New York Convention on the Recognition and Enforcement of Foreign Arbitral Awards – Martin Schauer: Ein Register für Mobiliarsicherheiten - der österreichische Entwurf, das polnische Recht und der Draft Common Frame of Reference im Vergleich – Alexander Schopper: Zurechnung des deliktischen Verhaltens eines Multiorganmitglieds – Ewa Schwierskot-Matheson/Sascha T. Asfandiar: Die rechtliche Regelung der Gewissensfreiheit in der Rechtsprechung der Europäischen Union – Peter Smith: Regulating professional apartment scheme managers – Stephen Swann: Donations in the internal market: a contribution to the CFR debate – Marek Świerczyński: Liability for medical injuries in clinical trials – Kazuhiro Takii: Drei Reisen im Dienste der Verfassung - Erfahrungen des modernen Japan mit dem deutschen Konstitutionalismus – Roman Trzaskowski: The substantive control of unfair contract terms in the past and present jurisprudence of the Polish Supreme Court – Cornelius Van Der Merwe: The genesis of the mixed legal systems of South Africa and Scotland and their importance for the harmonisation of European property law – Wojciech Witkowski: Die Stimmen der Juristen des Königreichs Polen gegenüber der französischen Zivilprozessanwendung (1815-1876) – Arkadiusz Wudarski: Das formelle Publizitätsprinzip des Grundbuchs – Fryderyk Zoll: Abstrakte Verfügungsgeschäfte im polnischen Recht? Die Abhängigkeit der beschränkten dinglichen Rechte vom schuldrechtlichen Grundverhältnis.