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Immer ist es Sprache

Mehrsprachigkeit – Intertextualität – Kulturkontrast- Festschrift für Lutz Götze zum 65. Geburtstag

Thomas Grimm and Elisabeth Venohr

Dieser Band enthält aktuelle Forschungen aus den Bereichen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und spiegelt exemplarisch die Themenvielfalt des Faches wider. Die Autoren behandeln in ihren Beiträgen die Themen: Produktion und Rezeption von Literatur und Film im Hinblick auf Kulturaustausch, Kulturkontakt und Kulturtransfer, Sprachsystem und Sprachverwendung, unterrichtspraktische Aspekte von Textlinguistik sowie Fördermaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit Deutsch als Zweitsprache. Weitere Schwerpunkte sind kulturkontrastive Studien sowie Übersetzen, Theorie und Praxis des DaF-Unterrichts, Auslandsgermanistik, Kulturpolitik und Migrationsforschung. Zu den Autoren gehören Freunde, Kollegen, Mitarbeiter und Schüler von Lutz Götze aus dem In- und Ausland, die mit ihren Betrachtungen und Analysen anlässlich seines 65. Geburtstags die interdisziplinären Forschungsinteressen des Jubilars aus unterschiedlichen Perspektiven aufgreifen.
Aus dem Inhalt: Gerhard Helbig: Modalität, Modalverben, Konfrontation (Notizen zu einigen umstrittenen Fragen) – Norbert Gutenberg: Normative Rhetorik? Konzeptionelle Überlegungen zu rhetorischen Regelwerken – Salifou Traoré: Fremdsprachenunterricht, Grammatik und Kommunikation – Roland Forster: Fehler als Diagnosefenster – Ernst Apeltauer: Zur Rolle der Nachahmung und des Nachsprechens beim frühen Zweitspracherwerb – Elena Tregubova: Lehrerausbildung in Deutsch als Zweitsprache im Saarland – Barbara Sandig: Lexik zum Bewerten und Deutsch als Fremdsprache – Wolfgang Heinemann: Textmuster und Stilmuster im Fremdsprachenunterricht – Alberto Gil: Überzeugender reden: Rhetorikkurs für Doktorandinnen und Doktoranden – Elisabeth Venohr: Diskursanalyse und «culture universitaire»: Anmerkungen zu Forschungsfragen in deutsch-französischer Perspektive – Günter Schmale: «Langue de Goethe» oder «E-Deutsch» - Welche Variante für den DaF-Unterricht in Frankreich? – Christine Fourcaud : La coopération franco-allemande et l’Espace européen de la recherche. Quel enjeu pour les sciences humaines et sociales ? – Albert Raasch: Auch Sprachen müssen sich Gehör verschaffen: Der Sprachenrat Saar – Albert Gouaffo: Entwicklung und Literatur im Fach Germanistik in Afrika: Überlegungen zu einer Literaturwissenschaft als «Entwicklungs-Literaturwissenschaft» – Eva Berglová: Zur Neuregelung der Rechtschreibung aus der Außenperspektive – Msia Gwenzadse: Interkulturelle Germanistik in Georgien: Anfänge und Perspektiven – Heidrun Gerzymisch-Arbogast: Kultur in Texten übersetzen – Patricia Mueller-Liu: Tempus versus Aspekt - Die Probleme chinesischer Muttersprachler bei der Zeitsignalisierung im Deutschen – Charles-Boris Diyani Bingan: Kulturkontrastive Analyse der Sprechakte - am Beispiel der Verabschiedung im Deutschen und Kamerunischen – Jim Cummins: Patterns of Minority Group Achievement: A Framework for Policy and Practice – Thomas Grimm: Integration der Latinos in den USA und der Türken in Deutschland – Hans Barkowski: Wadenfels’aden – Gabriele Pommerin-Götze: Einladung zum literarischen Streifzug. Literatur der Fremde an ausgewählten Beispielen – Gerhard Sauder: Ludwig Meidners expressionistische Texte, Zeichnungen und Bilder - Divergenz oder Synthese der Künste? – Frank Thomas Grub: Von Bullerbü in die Paulskirche oder: «Diese alte Tante ist lebensgefährlich.» Dem Mythos Astrid Lindgren auf der Spur – Hans-Jürgen Lüsebrink: «Eine tiefe Neugierde für die Welt». Zu Ryszard Kapuścińskis Essaywerk Der Andere (2008) – Christoph Vatter: Berührungspunkte nationaler Erinnerungskulturen: Der Oradour-Prozess im Spiegel der Presse in Deutschland und Frankreich – Werner Stein: Filmischer Kulturtransfer als Ausweg aus dem Ghetto des Migrantenfilms: Zur produktiven Rezeption der Nouvelle Vague und des New Hollywood in neueren deutschen Migrantenfilmen.