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Heinrich Behnke (1898-1979) – Zwischen Mathematik und deren Didaktik

Uta Hartmann

Heinrich Behnke ist der Begründer der «Münsteraner Schule der komplexen Analysis» und des Münsteraner Seminars für Didaktik der Mathematik. Sein Werk prägte die mathematische Gemeinschaft und das Studium mehrerer Generationen von Mathematiklehrern. Diese Arbeit basiert in erster Linie auf umfangreichen Quellenstudien und versucht, die außerordentlichen Leistungen des Mathematikers wissenschaftshistorisch zu untersuchen und kritisch zu würdigen. Durch sein vielfältiges Wirken – auch über nationale Grenzen hinaus –, durch seine besonderen Fähigkeiten der Wissenschaftsorganisation hat er in der Mathematik und deren Didaktik bleibende Spuren hinterlassen. Sowohl Behnke als auch dieser Arbeit sollen eine Brückenfunktion zwischen Mathematik und deren Didaktik zukommen.
Aus dem Inhalt: Behnkes Bedeutung in der Funktionentheorie mehrerer komplexer Veränderlichen und für die Lehrerausbildung – Einordnung in den historischen Kontext – Mathematisches Leben an den Universitäten in Hamburg und Münster – Schwierigkeiten durch die Herrschaft der Nationalsozialisten – Internationale wissenschaftliche Kontakte – Vergleich zwischen Behnke und Felix Klein.