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Der sichere Rahmen

Die kontextbezogene Rahmenanalyse und die Bedeutung des Sicherheitserlebens

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Marie-Luise Althoff

Das Konzept des sicheren Rahmens der Psychoanalyse wird in seinem eigentlichen Bezugsfeld, dem des psychotherapeutischen Handelns, vorgestellt und in seinem Stellenwert für pädagogische Situationen untersucht. Die Arbeit am und mit dem Rahmen, die Rahmenhandhabung, wird verstanden als Beziehungsarbeit, durch die eine Stabilisierung und Erhöhung des Sicherheitserlebens beim Patienten oder Klienten erreicht werden kann. Als zentrale Untersuchungsmethode wird die kontextbezogene Interventionstechnik und das Evaluationskonzept der adaptiven Psychoanalyse herangezogen. Dieses Evaluationskonzept stellt die in der konkreten Situation gewonnene Einsicht (kognitive Dimension) und Übereinstimmung (emotionale Dimension) des Klienten ins Zentrum der qualitativen Bewertung der psychotherapeutischen und pädagogischen Interventionen. Dadurch werden Erfahrungen von «gutem» Zusammensein, sozialem Lernen, Lernen des Lernens und Wissensaneignung ermöglicht.
Aus dem Inhalt: Verständnis des psychoanalytischen Technik-Begriffs – Metapsychologische Einordnung – Psychoanalytisches Konzept des Rahmens – Der Sichere Rahmen nach Langs – Definition des Begriffs Kontext – Das kontextbezogene Vorgehen – Das Evaluationskonzept – Die Entwicklung des Sicherheitserlebens – Der pädagogische sichere Rahmen – Erfassung und Bewertung der Wirksamkeit von Unterricht – Das pädagogische kontextbezogene Vorgehen.