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Die Entdeckung der Jupitermonde 105 Jahre vor Galileo Galilei

Eine Studie zum Heliozentrismus in der Frühen Neuzeit

Frank Keim

Das Bild Die drei Philosophen von Giorgio da Castelfranco, gen. Giorgione (1478-1510), enthält eine revolutionäre Entdeckung: die Beobachtung der vier großen Jupitermonde 105 Jahre vor Galileo Galilei. Giorgione hat neben Aristarch von Samos, dem ersten Vertreter der Heliozentrischen Hypothese im Altertum, Claudius Ptolemäus aus Alexandria und Pythagoras von Samos (alias Nicolaus Copernicus) in Szene gesetzt. Die ersten Jupiter-Beobachtungen sind im Fries von Castelfranco, einem Frühwerk, dokumentiert. Die Methode der Studie ist inter- bzw. transdisziplinär ausgerichtet. Folgende Disziplinen wurden berücksichtigt: die Astronomiegeschichte, die Kunst- und Bibliotheksgeschichte, die Kunstwissenschaft, die Philosophie sowie die Astronomie und Physik.
Aus dem Inhalt: Wer war Giorgione? – Die Jupitermonde im Casa Marta-Pellizzari Fries von Castelfranco – Hinweise auf das Teleskop in der Renaissance – Das persönliche und geistige Umfeld – Die Entdeckung der vier großen Jupitermonde in den Drei Philosophen (ca. 1506) – Weitere Gemälde Giorgiones.