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Hypermediale Fiktionen

Zu einem Phänomen der Digitalen Literatur

Dorota Piestrak-Demirezen

Bei der Digitalen Literatur handelt es sich um künstlerisch-literarische Projektformen, welche für die Rezeption am Computer oder im Internet kreiert werden. Die Studie unternimmt den Versuch einer Neukategorisierung der Projekte, um eine interdisziplinäre Analyse innerhalb einer Projektgruppe, der Hypermedialen Fiktionen (hypertextbasiert, narrativ, multimedial), durchzuführen. Dies erfolgt unter Berücksichtigung literaturwissenschaftlicher Verfahren, ausgenommen jene Stellen an denen die Literarizität an ihre Grenzen stößt. Da technische Gegebenheiten des Mediums die Projekte determinieren, ergeben sich zwei zentrale Fragen: In welchem Verhältnis stehen inhaltliche und technische Ebene in Digitaler Literatur? Was ist die Ästhetik dieser Projekte und woran soll sie gemessen werden?
Aus dem Inhalt: Literatur in einer neuen medialen Umgebung – Prozesshaftigkeit der Digitalen Literatur – Analyse Hypermedialer Fiktionen am Beispiel von «Spätwinterhitze» von Frank Klötgen – Erzählstrukturen in Hypermedialen Fiktionen.