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Die Doppelstiftung

Instrument zur Gestaltung der Unternehmensnachfolge

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Frank Schuck

Jedes Jahr ist in Deutschland in rund 71.000 Unternehmen die Nachfolge zu lösen. Um die Nachfolge in unternehmerisches Vermögen vor allem steuerlich zu optimieren, hat die Kautelarpraxis die Gestaltungsform der Doppelstiftung entwickelt. Dabei handelt es sich um die Kombination zweier Stiftungen: einer steuerlich gemeinnützigen Stiftung und einer rein privatnützigen Familienstiftung. Dieses komplexe Konstrukt untersucht der Verfasser auf seine Zulässigkeit, Errichtung, steuerliche Behandlung und Eignung hin. Dabei sollen Gestaltungs- und Beratungsrisiken aufgedeckt und Vermeidungsstrategien für risikoanfällige Konstellationen entwickelt werden. Die Aktualität des Themas wird unterstrichen durch die gesetzgeberischen Aktivitäten im Stiftungs- und Stiftungsteuerrecht wie auch durch die Reform des Schenkung- und Erbschaftsteuerrechts, die vor allem die Begünstigung unternehmerischen Vermögens betrifft.
Aus dem Inhalt: Zulässigkeit: Unternehmensselbstzweckstiftung – Unternehmenserhaltung als Haupt- oder Nebenzweck – Faktische Bindung durch Stimmrechtsausschluss – Überwindung einer Bindung – Familienstiftung als Versorgungs- und Unterhaltsstiftung – Errichtung: Anforderung an das Stiftungsgeschäft unter Lebenden und von Todes wegen – Besteuerung: Errichtung, Bestand und Auflösung – Eignung: Vor- und Nachteile.