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Vier Jahrhunderte und vier Jahre

Der Klosterplan von St. Gallen und seine Bedeutung als Dokument frühmittelalterlicher Schriftlichkeit

Dieter Büker

Es gibt auf der Welt nichts dem Klosterplan von St. Gallen Vergleichbares und wohl keine historische Quelle hat die Tätigkeit der Forschung so in ihren Bann gezogen wie er. Vier Jahrhunderte und vier Jahre sind es her, daß ein Teil seiner erläuternden Beischriften erstmalig im Druck erschien. Der Autor stellt den Klosterplan, seine Überlieferung und seine wesentlichen Forschungsstationen vor. Sein Hauptaugenmerk richtet er speziell auf die Planschriftlichkeit. Dabei erweitert und vertieft er die Aspekte der Beschäftigung mit ihr z. B. auf die Systematik ihrer Erfassung, auf philologische und soziologische Analysen und bezieht erstmalig auch die zahlreichen Schriftkürzungen in seine Untersuchung ein. Erstmalig auch bietet er klosterplanrelevante Informationen tabellarisch aufbereitet dar – so auch Grenzen zu anderen Disziplinen öffnend.
Aus dem Inhalt: Der Klosterplan von St. Gallen - Dokument frühmittelalterlicher Schriftlichkeit – Einführung eines digitalisierten Erfassungssystems – Formale Merkmale der Planbeschriftung – Charakteristiken und Besonderheiten der Schriftinhalte – Sprach-, Form- und Stilanalyse – Schrift und Interpretation – Moderne Methoden und Vorgehensweisen – Una Tabella Scientiae Artis: Alle Informationen zum Klosterplan in einem eindeutig miteinander vernetzten Tabellenwerk.