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Die Deutsche Volksgruppe in Jugoslawien 1918-1941

Innen- und Außenpolitik als Symptome des Verhältnisses zwischen deutscher Minderheit und jugoslawischer Regierung

Johann Böhm

Ziel dieses Buches ist es, dem zeitgeschichtlich interessierten Publikum eine gut lesbare Bestandsaufnahme anhand des vorhandenen Quellenmaterials anzubieten und dabei Aufsehen erregende Ereignisse und typische Vorgehensweisen der beteiligten Protagonisten in den innenpolitischen Kämpfen der «Partei der Deutschen» und des «Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes» mit der jugoslawischen Regierung und den unteren Staatsorganen darzustellen. Thematisiert wird auch der Einfluss des nationalsozialistischen Deutschland auf die deutsche Bevölkerung in Jugoslawien nach 1933 und die daraus entstandenen Konflikte zwischen der nationalliberalen bzw. nationalkonservativen deutschen Volksführung und der nationalsozialistischen Erneuerungsbewegung. Einbezogen wird auch die Art und Weise der Beseitigung der bewährten donauschwäbischen Volksführung und die rücksichtslose nationalsozialistische Propaganda der Erneuerungsbewegung gegen alle, die den Nationalsozialismus ablehnten.
Aus dem Inhalt: Parlamentarismus im SHS-Staat von 1918-1928 und innenpolitische Gegensätze – Verhältnis der deutschen Minderheit zum neuen Staat – Autoritäre Regierungen 1928-1941 – Verhältnis der deutschen Minderheit zur Königsdiktatur – Innervölkische Auseinandersetzungen der alten Volksführung mit der nationalsozialistischen Erneuerungsbewegung.