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Die Wiener Jazzszene

Eine Musikszene zwischen Selbsthilfe und Institution

Stefanie Bramböck

Jazz aus Österreich? Wurde dieser Aussage noch vor einigen Jahren mit großer Skepsis entgegnet, so verfügt Wien heute über eine der vitalsten, innovativsten und vielfältigsten Jazzszenen Europas. Dieses Buch befasst sich erstmals mit soziologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen der Wiener Jazzszene und erhellt bisher unbeachtete Aspekte der Arbeits- und Produktionsbedingungen von Jazzmusikern in Wien. Auch die öffentliche Fördersituation und ihre Folgen für den Jazz in Wien werden untersucht und dargestellt. Die Ergebnisse der Arbeiten an diesem Buch zeigen: Suboptimalen Arbeits- und Produktionsbedingungen zum Trotz greifen Protagonisten der Wiener Jazzszene als professionell agierende und organisierte Szenemitglieder zu bemerkenswerter Selbsthilfe.
Aus dem Inhalt: Rahmenbedingungen für Entwicklung einer Jazzszene – Arbeitsbedingungen der Wiener Jazzszene – Jazzmusikveranstalter in Wien – Funktionen und Aufgaben von Jazzagenturen und Jazzmanagern – Rolle der Medien für Jazz in Österreich – Jazzmusikproduktion in Österreich – Jazzmusikdistribution und -promotion – Öffentliche Förderungen der Wiener Jazzszene.