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Kein Diener zweier Herren!

Der einzige Gott und viele Gegengötter- Eine Fundamentaltheologie

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Wolfgang Treitler

Die biblische Tradition Israels gibt dieser Fundamentaltheologie ihren Imperativ: Kein Diener zweier Herren! Das impliziert vorwiegend negatives und unruhiges Wissen. Von der Einzigkeit und Einheit des biblischen Gottes angetrieben, wird Ausschau gehalten nach den Gegengöttern und Götzen der Gegenwart. Aus dem Bekenntnis zu diesem Einzig-Einen strömt eine besondere Witterung fürs Götzenwesen zu, für die entmenschlichenden Wirksamkeiten, die sich im Glanz der Gegengötter tarnen und verstecken, für die Lüge und die Ruchlosigkeit, die an den gegengöttlichen Flanken immer mitkommen und manchmal ganz wörtlich über Leichen gehen. Das prophetische Israel hat genau das gelernt zu sehen. Das gibt scharfe Wahrnehmung für heute, und es gibt Zukunft, die ohne das Gebet zu diesem Einzig-Einen nicht sein wird.
Aus dem Inhalt: Gott im Nicht – Die Usurpation des Gegengottes – Selbst- und Fremdbestimmung durch das Böse – Der Bannkreis: «Ich bin allhier!» – Die Opfer und der Hass – Gegengöttliche Eschatologie: Sieg und Auslöschung – Die Unterbrechung: Bilderlosigkeit als Neinsage zum Bilderdienst – «Ich bin das Gebet!» – Das Wörtchen Nichts.