Show Less
Restricted access

Theodor Storm

Das Spannungsverhältnis zwischen Glauben und Aberglauben in seinen Novellen

Series:

Christine Geffers Browne

«Es ist das ganz große Verdienst von Christine Geffers Browne, dass sie in ihrer sorgfältigen Untersuchung aller Storm-Novellen zum ersten Mal das Phänomen des Religiösen in Gestalt des protestantischen Christentums einerseits und des sogenannten Aberglaubens andererseits auf eine Weise adressiert, die dieses spannungsreiche Verhältnis der beiden Glaubensrichtungen offenbar macht. Mit überzeugender Klarheit weist sie nach, wie der Realist Storm in fünf seiner Novellen diese Dynamik als unverzichtbares strukturelles Element einsetzt.» (Jochen Richter, Allegheny College, Meadville, Pennsylvania)
«Christine Geffers Browne bringt neue Einsicht und bereichert die Storm-Forschung, indem sie an Hand von fünf Meisternovellen das Verhältnis zwischen Aberglauben und religiösen Motiven gründlich, klar und überzeugend darstellt.» (Karl Obrath, University of Cincinnati, Cincinnati, Ohio)
«Reich an Substanz und nachhaltig in seiner Bedeutung stellt dieses Werk eine seltene Leistung dar. Für jeden, der sich für die Literatur des Deutschen Realismus interessiert, wird Christine Geffers Brownes tiefe Einsicht und umfassende Kenntnis der Novellen Storms eine einzigartige Leseerfahrung sein.» (Michael Lettieri, University of Toronto, Canada)
«Glaube und Aberglaube – zumeist als binäre Opposition gedacht – sind in den Novellen von Theodor Storm, das zeigt Christine Geffers Browne, aufs engste miteinander verknüpft. Spannend zu lesen wie die Autorin aus genauester theologischer Kenntnis heraus die vielfältigen heidnischen Elemente aufdeckt, die Storm auch im Christentum überleben lässt.» (Renate Möhrmann, Universität Köln, Deutschland)
«Unter den Arbeiten zu Storms Meisternovellen zeichnet sich das Buch von Christine Geffers Browne durch die materialreiche Beschreibung des Komplexes ‘Aberglauben’ aus, den die Verfasserin in ein Spannungsverhältnis zu religiösen Motiven im Erzählwerk des poetischen Realisten stellt. Sie gelangt in ihren Studien zu teilweise überraschenden Einsichten in die Funktion dieser Motivwahl innerhalb der fünf von ihr ausgewählten Novellen Storms.» (Gerd Eversberg, Theodor-Storm-Gesellschaft, Husum, Deutschland)