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Europäische Rezeption indischer Philosophie und Religion

Dargestellt am Beispiel von Arthur Schopenhauer

Urs Meyer

Die Rezeptionsgeschichte indischer Philosophie hat mit Schopenhauer ein hohes Niveau erreicht: Es ist sein bleibendes Verdienst, indische Philosophie und Spiritualität entdeckt und interkulturell fruchtbar gemacht zu haben. Um dies zu verdeutlichen, wird seine Religionskritik bis zu den Umrissen einer Religionsphilosophie aufgezeigt, die zwar manche Tür zur jüdischen, christlichen und islamischen Theologie zugeschlagen, hingegen ein Tor zu Indien geöffnet haben. Seine Begegnung mit Indien war indirekt, weshalb die von ihm benutzten Quellen vorgestellt werden. Anschliessend kommen Themen wie Pessimismus, Erlösung, Erkenntnis, Ethik, Palingenese, Askese und Schlüsselbegriffe wie brahman, mâyâ, tapas usw. zur Sprache.
Aus dem Inhalt: Schopenhauers Religionskritik und -philosophie, seine Ethik; sein religionswissenschaftliches Umfeld und die literarischen Quellen; Themen: Pessimismus, Erkenntnis, Ethik, Erlösung, Mythologie, Palingenesie, Askese, brahman, mâyâ, tapas usw.