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Mobilität als Wohnproblem

Ortsbindung im Licht der emotionalen Regulation

Florian G. Kaiser

Wie der Teddybär - analog der Mutter - Geborgenheit auszulösen vermag, genau so können Häuser und Autos Gefühle wecken. Damit lässt sich u.a. verstehen, weshalb wir um zerstörte Häuser trauern wie um verstorbene Bekannte.
Häuser, Dinge und auch Autos beeinflussen gleichermassen wie Menschen unsere Gefühlswelt. Diese These bildet den Ausgangspunkt einer ungewöhnlichen psychologischen Auffassung des Wohnens und der Klärung dessen, warum wir wohnen. In deren Folge ist es nicht mehr entscheidend, ob wir zu Hause in den eigenen vier Wänden oder im gesamten Lebensraum wohnen, immer wird unser Mobilitätsverhalten wesentlich über unsere Wohnumwelt mitmotiviert.
Aus dem Inhalt: Motive räumlicher Mobilität - Regulation sozialer Emotionen mittels Wohnen - Autos und ihre emotionale Bedeutsamkeit - Spuren im Wohnraum - Mobilität als Wohnverhalten.