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Schotten und Schweizer - «Brother mountaineers»

Europa entdeckt die beiden Völker im 18. Jahrhundert

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Hans Utz and Hans Utz

Im ersten Teil wird anhand von kaum bekannten Berichten von Reisenden vom Kontinent ihr Bild von Schottland um 1800 nachgezeichnet, im zweiten Teil zum erstenmal die «Entdeckung» der Schweiz zum Vergleich herangezogen. Neben literarischer und wissenschaftlicher Neugierde lockte die Hoffnung, in beiden Bergvölkern die «heile Welt» noch bewahrt zu finden, welche der erste starke Modernisierungsschub aus den tiefer gelegenen Ländern zu verdrängen drohte. Schotten wie Schweizer fügten sich in die «erfundene» Rolle des urwüchsigen «Hochländers» oder «Älplers», obschon der größte Teil von ihnen im Tiefland lebt und paradigmatisch die Modernisierung durch Aufklärung und Industrielle Revolution mitgemacht hat. Dieser Bergler-Mythos wie der Rückgriff auf die Geschichte hilft beiden Völkern, ihre nationale Identität zu stützen.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Zweiheit in Schottland: Hochland: Hochland-Tiefland - Dynamik im Tiefland - Trotzdem: eine Nation - «The Swiss are very Scots» - Calvinistische Mentalität - Die «erfundenen» Bergler - Die Touristen kommen - Der «edle Wilde» vor der Haustür - Der Einbruch der Moderne.