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Philosophie der Liebe

Emanzipatorische Gedanken über eine mögliche Existenzvollkommenheit des Menschen

Harald Holz

Liebe als Zentralvollzug menschlichen Sinnstrebens wird thematisiert im Rahmen der Mündigwerdung des neuzeitlich-europäischen Bewußtseins von einer christlichen Gesamtkultur. Dabei wird ein vollzugs-formales Strukturpotential auch in der Folgephase 'diesseitiger' Existenzialität als weiter wirksam aufgezeigt. Leiblich-'geistige' Interpersonalität wird so zum dramaturgischen Erscheinungsort von Liebe unter ihren verschiedenartigsten Aspekten. Die von früher her bekannte philosophisch-anthropologische Position des Verfassers erreicht damit, insbesondere in der Frage eines angewandten Humanismus, eine neue Dimension. - Die alte Frage einer ökumenenübergreifenden Philosophie, wie im (¿) Kontingenten Absolutheit sichtbar werden könne, gewinnt eine neue, überraschende Lösung.
Aus dem Inhalt: Gottesstaat und Übermensch, zur Vollendung der Säkularisierungsidee im Denken Nietzsches - Metaphysik als Kategorie von Emanzipation - eine neue Sicht des 'Leib-Seele'-Problems - Ich-Du- und Mensch-Welt-Verhältnis - Geschlechtlichkeit, Erotik, zwischenmenschliche Sinnhaftigkeit - der Horizont des Absoluten als Liebes-immanentes Thema.