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Leben- und Sterbenkönnen

Gedanken zur Sterbebegleitung und zur Selbstbestimmung der Person

R. Harri Wettstein and R. Harri Wettstein

Sterbehilfe ist in fast keinem europäischen Land gesetzlich geregelt. Und wo gesetzliche Ansätze existieren (z.B. Holland), sind sie ethisch fragwürdig. Die Palliativpflege nimmt stark zu; eine neue Sterbekultur reift allmählich heran. Dennoch bleibt die Selbstbestimmung des Sterbenden und dessen Begleiter ungeklärt und vernachlässigt.
Die Arbeit entwirft einen wirklichkeitsnahen Gesetzesvorschlag und erforscht daraufhin aus der Praxis heraus fachübergreifend den ethischen Stellenwert der Selbstbestimmung. Der Umgang mit Schmerzen und Leiden ist ein fester Bestand der persönlichen Selbstbestimmung.
Die sozialkritischen Nachforschungen über das gut Sterbenkönnen, in denen letztlich das gut Lebenkönnen auf dem Spiele steht, gehen in zwei Richtungen: Einmal schaffen sie eine gemeinsame Gesprächsebene für Medizin, Recht und Theologie. Dann schlagen sie eine kühne Brücke von allgemeinen ethischen Grundsätzen zu ganz konkreten Handlungsregeln.
Le livre contient un résumé français.
The book contains an English abstract.
Avons-nous le droit de mourir, quand la douleur et la souffrance d'une maladie inguérissable rendent la vie insupportable? Est-ce que l'acte de mourir peut être réglementé par la loi? R. Harri Wettstein examine ce sujet complexe de plusieurs points de vues. Il présente un modèle à trois étapes en vue d'une solution légale; en même temps il offre une étude approfondie fondée sur une approche anthropologique et théologique de la mort et de l'art de mourir.
Do we have a right to die, when the pain and suffering of a terminal illness make life unbearable? Can dying be regulated by law? R. Harri Wettstein illuminates this complex topic from various angles. He presents a three-step-model towards a legal bill, but he also offers an in-depth study of anthropological and theological approaches to death and the art of dying.