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Die Zürcher Bibel von 1531

Philologische Studien zu ihrer Übersetzungstechnik und den Beziehungen zu ihren Vorlagen

Wilfried Kettler

Die Zürcher Bibelübersetzung ist neben der Lutherbibel eine der bedeutsamsten volkssprachlichen Wiedergaben des Bibeltextes in der Reformationszeit und gehört zugleich zu den wichtigsten Sprachdenkmälern der deutschen Schweiz im 16. Jahrhundert. Die Bibelausgabe des Jahres 1531, die ihre Berühmtheit vor allem aufgrund der typographischen Gestaltung erlangte, erschien etwa zwei Jahre nach der ersten vollständigen Zürcher Bibel. Die Untersuchung hat ihren Schwerpunkt in einer vergleichenden sprachlich-stilistischen Analyse ausgewählter Kapitel beider Testamente, wobei der Zürcher Bibel von 1531 die Lutherbibel, der hebräische bzw. griechische Urtext sowie die Septuaginta und Vulgata-Fassung kontrastiv gegenübergestellt werden.
Aus dem Inhalt: Die Zürcher Bibel und die Bibelübersetzung Martin Luthers – Die Vorreden zur sogenannten «Prophetenbibel» von 1529 und zur Bibelausgabe des Jahres 1531 – Mitglieder und Arbeitsweise der «Prophezei» – Die Kritik Martin Luthers – Sprachlich-stilistische Analyse und Textvergleich anhand ausgewählter Kapitel beider Testamente.