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Treffpunkt Museum

Museumspädagogik mit Erwachsenen in der Schweiz

Flavia Krogh Loser

Die Museumspädagogik versteht sich als Bindeglied zwischen Museum und BesucherInnen. Ihre Geschichte ist mit der Demokratisierung der Museen verbunden und ist heute eine wichtige Form der Vermittlung. Museumspädagogische Angebote existieren in einer breiten Palette vor allem für Kinder und Schulen.
Für erwachsene BesucherInnen besteht abgesehen von traditionellen Führungen nur ein geringes museumspädagogisches Angebot. Dies obwohl das Museum nach dem jüngsten Gesellschaftswandel ein Element des Kulturbereichs mit einem expliziten Bildungsauftrag ist.
Die vorliegende Arbeit greift die Diskussion über die Definition der Museumspädagogik auf und versucht, eine Grenze zu ziehen zwischen der Museumspädagogik mit Kindern und jener mit Erwachsenen.
Ferner werden aktuelle Theorien über eine Museumspädagogik mit Erwachsenen verglichen und analysiert.
Ein weiterer Teil widmet sich der genauen Untersuchung der Situation der Museumspädagogik mit Erwachsenen in der Schweiz. Es wird sowohl eine museumspädagogische Entwicklung aufgezeigt als auch die aktuelle Kultur- und Bildungspolitik dargelegt.
Ergänzt werden die Ergebnisse durch eine Analyse empirischer Daten, welche mit Hilfe eines Fragebogens ermittelt worden sind. Untersucht werden dabei Museumstypen wie etwa naturhistorische, historische, kunsthistorische, Heimat- und Völkerkundemuseen.
Damit wird ein Bild über die tatsächliche Lage der Museumspädagogik mit Erwachsenen in der Schweiz vermittelt.