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Vademecum medievale

Glossar zur höfischen Literatur des deutschsprachigen Mittelalters

Beat Wolf

Das Vademecum Medievale versteht sich als Glossar und ist als kommentierende Lesehilfe für Leserinnen und Leser älterer volkssprachlicher Literatur gedacht. An 110 Begriffen aus dem Vokabular der höfischen Literatur zeigt dieses Glossar die sprachgeschichtliche Herkunft und die etymologischen Verwandtschaften innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie auf. Es legt die semantischen und hermeneutischen Werte der untersuchten Begriffe dar und gibt Auskunft über deren Veränderungen im Laufe der abendländischen Geistesgeschichte. Das Glossar wird mit neun Abbildungen aus illuminierten Handschriften vom 11. bis 15. Jahrhundert ergänzt. Die dazugehörenden Bildbeschreibungen führen nach der Erörterung ikonographischer Aspekte wieder auf die hermeneutischen Zusammenhänge der referierten Begriffe zurück. Der Autor versucht anhand der ausgewählten Begriffe, die geistes- und kulturgeschichtlichen Zusammenhänge eines in sich geschlossenen Lebensraums der Vergangenheit in Wort und Bild erschließbar zu machen.
Aus dem Inhalt: Arebeit – Âventiure – Buhurt – Buoze – Diemuot – Dienest – edel – Ere – Genâde – Hêrre – Hôchmuot – Hôchzît – Hulde – kiusche – Kunst – Laster – Leit – Lîp – List – Marschalc – Mâze – milte – Minne – Muot – Puneiz – Ritter – Saelde – Sêle – Staete – Tjost – Triuwe – Tuchsaeze – Tugent – Turnei – veige – Vrouwe – Wîp – Wunne – Zuht – Zwîvel.