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Zwischen Distanz und Nähe

Eine Autorinnengeneration in den 80er Jahren

Series:

Helga Abret and Ilse Nagelschmidt

In diesem Band setzen sich Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen und den USA mit dem Schaffen von zwölf in deutscher Sprache schreibenden Autorinnen auseinander, welche in den 80er Jahren debütierten und sich in der Folge auf dem Buchmarkt behaupten konnten. Das Werk von Brigitte Burmeister, Marianne Fritz, Barbara Honigmann, Sibylle Knauss, Angela Krauß, Katja Lange-Müller, Helen Meier, Libuše Moníková, Herta Müller, Barbara Neuwirth, Ingrid Noll und Ginka Steinwachs wird mit Hilfe von verschiedenen methodischen Ansätzen beleuchtet, denn bedingt durch die Vielfalt der Themen und Schreibarten, entziehen sich diese 'postfeministischen' Autorinnen Kategorisierungen, dogmatischen Zwängen und sowohl ästhetischen als auch ideologischen Vereinnahmungen.
Aus dem Inhalt: Ulrike Vedder: «Ist es überhaupt noch mein Prag?». Sprache der Erinnerung in der Literatur Libuše Moníkovás – Birgit Dahlke: «Ein Hang zum Brühwürfel». Prosa von Katja Lange-Müller – Ilse Nagelschmidt: Das Weben am ganzen Faden. Prosa von Angela Krauß – Arleta R. Cloud: Schreibende Frauen in der Schweiz. Helen Meier: Lebenleben – Josef Zierden: Schreiben gegen Provinz und Diktatur. Herta Müllers poetische Erinnerungsarbeit – Monika Dommel: Ginka Steinwachs: Glückliche Fälscherin erlesener Originale – Birgit Lermen: In der «Fremde der Heimat». Die Schriftstellerin Barbara Honigmann – Ulrike Strauch: Tötungsarten. Die Mörderinnen bei Ingrid Noll – Stefan Schulze: Brigitte Burmeister: Anders oder Vom Aufenthalt in der Fremde. «Ein Nouveau roman für DDR-Verhältnisse» – Kika Bomer: Barbara Neuwirths Erzählsammlung Dunkler Fluß des Lebens (1992) – Bettina Rabelhofer: «Wer hörte mich denn; wenn ich riefe». Machtdiskurse und Schmerzisotopien in Marianne Fritz' Roman Dessen Sprache du nicht verstehst – Helga Abret: Im «Zwielicht von Distanz und Nähe». Zu Sibylle Knauss' Roman Charlotte Corday (1988).