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Zur deutschen Lexikographie bis Jacob Grimm

Wörterbuchprogramme, Wörterbücher und Wörterbuchkritik

Stanislaw Pioter Szlek

Wörterbücher sind Kulturdokumente, die Menschen, Völker, Zeiten, Länder, Landschaften und Lebenswelten in einer bestimmten historischen Situation sprachlich widerspiegeln. Das Grimm'sche Wörterbuch als Kulminationspunkt der deutschen Lexikographie bildet den Ausgangspunkt dieser Studie. Vielmehr als um die Erforschung seiner Entstehungsgeschichte geht es dabei um seine interessante Vorgeschichte und um das Programm, das Jakob Grimm für das Deutsche Wörterbuch aufgestellt hat. Die vorliegende Untersuchung befasst sich ausserdem mit den Programmen von Grimms Vorgängern und dokumentiert somit die wichtigsten Glieder in der Entwicklungskette der deutschen Lexikographie: Ratichius (1630), Harsdörffer (1648), Schottel (1663), Leibniz (1690), Stieler (1691), Kramer (1700/02), Jablonski (1711), Frisch (1723), Steinbach (1725), Gottsched (1758), Eberhard (1795), schliesslich Adelung (1774) und Campe (1801).
Aus dem Inhalt: Eine wissenschaftsgeschichtliche Untersuchung in Stichworten: 1. die lexikographische Vorgeschichte des Grimm'schen deutschen Wörterbuchs - 2. Grimms historische Programmatik - 3. die integrative Funktion als Ziel des Deutschen Wörterbuchs - 4. als Ergebnis eine Art Geschichte der deutschsprachigen Lexikographie bis Jacob Grimm.