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Johann Melchior Gletles Motetten

Ein Beitrag zur schweizerischen Musikgeschichte des 17. Jahrhunderts

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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Motetten eines Kleinmeisters aus dem 17. Jahrhundert. Johann Melchior Gletle, der im Jahre 1626 im Städtchen Bremgarten in der Schweiz (Kt. Aargau) geboren wurde, ist nur bedingt der schweizerischen Musikgeschichte zuzurechnen. Er hat in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Augsburg als Domkapellmeister gewirkt. Es scheinen in der damaligen Zeit zwischen Süddeutschland und der Schweiz auf musikalischem Gebiet rege Wechselbeziehungen bestanden zu haben. Gletles Motetten und Psalmvertonungen sind ausgesprochene kirchliche Gebrauchsmusik. Wir dürfen wohl annehmen, dass Gletle in seinem Amt als Domkapellmeister sogar verpflichtet war, eigene Werke für den gottesdienstlichen Gebrauch zu liefern. Seine Kirchenmusik ist wegen der Mannigfaltigkeit, die sich in Form, Stil und Besetzung kundtut, namentlich für die Forschung beachtenswert.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung der solistischen und der wenigstimmigen geistlichen Vokalmusik im 17. Jahrhundert – Gletles Motettensammlungen op. 1 (1667) und op. 5 (1677) – Anhang.