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Die Leçon de Ténèbres im 17. und 18. Jahrhundert

unter besonderer Berücksichtigung der einschlägigen Werke von Marc-Antoine Charpentier

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Der Gegenstand der vorliegenden Arbeit, die Leçon de Ténèbres, ist innerhalb der klassischen Epoche der französischen Musik eine der eigenartigsten Erscheinungen und wurde bisher von der Musikgeschichte kaum gebührend gewürdigt, obwohl sich bedeutende Forscher gerade der Musik des «Grand Siècle» mit besonderer Liebe zuwandten. Die Blütezeit der Leçon de Ténèbres fällt mit der Regierungszeit Ludwigs XIV. zusammen, soweit wir angesichts der lückenhaften Ueberlieferung überhaupt zu einem solchen Urteil befugt sind. Sie erwächst aus der spezifisch französischen Gesangstradition, die im Air de cour und in der Oper des 17. Jahrhunderts ihren sichtbarsten Ausdruck gefunden hat.
Aus dem Inhalt: Einleitung – Liturgische Vorausssetzungen – Die hochmelismatische Leçon de Ténèbres von Marc-Antoine Charpentier – Exkurs über das Verzierungswesen bei M.-A. Charpentier – Die übrigen Leçon de Ténèbres von Marc-Antoine Charpentier – Die Leçon de Ténèbres vor und nach Marc-Antoine Charpentier.